Der Gründer und der Visionär
Franz Mack war ein Mann der Tat. Als Unternehmer, Tüftler und Gründer des Europa-Park erkannte er Möglichkeiten, wo andere Grenzen sahen. Als er 1975 mit seinem Sohn Roland den Europa-Park ins Leben rief, hatte er nicht nur einen Freizeitpark im Sinn – sondern einen Ort, der Menschen zusammenbringt und Europa erlebbar macht. Nicht als politisches Konzept, sondern als das, was es im besten Sinne ist: ein gemeinsamer Kultur- und Lebensraum.
Ulrich Damrau war ein Mann der Gestaltung. Architekt, Szenograf, Maler, Zeichner – ein Multitalent, das nach namhaften Stationen rund um den Globus im Europa-Park seine eigentliche Bühne fand. Was als temporäre Aufgabe begann, wurde zur Lebensaufgabe. Über 25 Jahre lang gestaltete er das europäische Themenkonzept des Europa-Park – akribisch, leidenschaftlich, kompromisslos in seiner Überzeugung, dass Architektur nicht bloß Kulisse ist, sondern Seele.
Europa ist mehr als eine Idee. Europa ist ein Versprechen.
Eine Spannung, die trägt
Sie waren keine zwei, die immer einer Meinung waren. Damrau verfolgte seine Pläne mit großer Hartnäckigkeit – auch dann, wenn er damit am Pragmatismus des Parkgründers aneckte. Doch genau diese Spannung brachte das Beste aus beiden hervor. Franz Mack schätzte den Künstler – nicht trotz seiner Sturheit, sondern gerade wegen ihr.
Und Damrau wusste, dass er in der Familie Mack Partner gefunden hatte, die seinen Erlebnishunger verstanden. Denn was beide verband, war tiefer als jede sachliche Meinungsverschiedenheit: ungebrochene Neugier, ein unstillbarer Drang nach Verzauberung – und die gemeinsame Überzeugung, dass Europa es wert ist, gefeiert zu werden.
Ulrich Damrau – Der Baumeister des Europa-Park
Ulrich Damrau heißt der Mann, der die ersten Themenbereiche im Europa-Park gestaltete. Eine Geschichte voll glücklicher Momente und tiefer Freundschaft.





