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Europa-Park und ESA unterzeichnen Memorandum of Understanding

8. Juni 2026

Der Europa-Park und die European Space Agency (ESA) haben am 8. Juni ein Memorandum of Understanding unterzeichnet und damit ihre Zusammenarbeit offiziell bekräftigt. Im Mittelpunkt der Vereinbarung steht der gemeinsame europäische Gedanke, der sich auf grenzüberschreitende Zusammenarbeit und Innovationskraft gründet.

Die ESA ist Europas Tor zum Weltraum. Mit ihren Aktivitäten in den Bereichen Weltraumforschung, Satellitentechnologie, Erdbeobachtung und astronautischer Raumfahrt macht sie wissenschaftlichen Fortschritt sichtbar. Der Europa-Park ist seit mehr als 50 Jahren ein Ort, an dem Europa emotional erlebbar wird und Menschen unterschiedlicher Nationen, Kulturen und Generationen zusammenkommen. 

Mit der Unterzeichnung setzen beide Partner ein Zeichen für die Verbindung von Wissenschaft, Bildung und Emotion. Ziel ist es, die Faszination der europäischen Raumfahrt auf inspirierende und zugängliche Weise zu vermitteln, insbesondere für Kinder und Familien. Die Zusammenarbeit soll künftig unter anderem in Bildungsangeboten, Events und weiteren Erlebnisformaten sichtbar werden sowie auch im geplanten Weltraumthemenbereich des Europa-Park eine Rolle spielen. 

Stimmen zur Unterzeichnung:
Europa-Park Inhaber Roland Mack sagte anlässlich der Unterzeichnung: „Sowohl die ESA als auch der Europa-Park stehen für den europäischen Gedanken, Zusammenarbeit über Grenzen hinweg, für Innovation, Qualität und die Überzeugung, dass große Ideen immer dann entstehen, wenn Menschen gemeinsam an einer Vision arbeiten. Die ESA zeigt seit Jahrzehnten eindrucksvoll, wie erfolgreich Europa sein kann, wenn Länder ihre Kompetenzen bündeln und gemeinsam handeln. Auch der Europa-Park lebt diesen Gedanken jeden Tag. Europa ist für uns nicht nur ein Thema, Europa ist Teil unserer Identität.“ 

Josef Aschbacher, Generaldirektor der ESA: „Die Stärke Europas zeigt sich darin, Visionen gemeinsam Wirklichkeit werden zu lassen. Die Europäische Weltraumorganisation ESA steht dafür in besonderer Weise – sie verbindet Technologie, Zusammenarbeit und Inspiration über Grenzen hinweg. Der Europa-Park verkörpert diesen Anspruch auf seine eigene Weise: als Ort, an dem Ideen lebendig werden und Menschen zusammenkommen. Was uns verbindet, ist die Überzeugung, dass große Visionen erst dann ihre volle Kraft entfalten, wenn sie Menschen erreichen und berühren. Gemeinsam schaffen wir einen Raum, in dem Raumfahrt nicht fern und abstrakt bleibt, sondern erlebbar wird, als Ausdruck dessen, was Europa gemeinsam leisten kann und leisten will. So entsteht ein Ort, der nicht nur Wissen vermittelt, sondern Perspektiven eröffnet: für junge Generationen, für Familien, für alle, die Zukunft nicht nur beobachten, sondern mitgestalten wollen. Ein Ort, an dem der Blick ins All zugleich ein Blick auf die Möglichkeiten Europas ist, und auf das, was wir gemeinsam noch erreichen können.“ 

Auch Dorothee Bär, Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt war bei der Unterzeichnung vor Ort: „Raumfahrt fasziniert uns Menschen und hat gleichzeitiges ein riesiges Potenzial für unsere Wirtschaft und unsere Gesellschaft. Die Partnerschaft zwischen der europäischen Weltraumorganisation ESA und dem Europa-Park wird das der ganzen Gesellschaft, Jung und Alt, spielerisch klar machen. Die Verbindung von Bildung und Unterhaltung, von Wissenschaft und Nervenkitzel ist eine klare Win-Win-Situation. So können wir bei unseren Kindern die Begeisterung für Raumfahrt und für die MINT-Fächer wecken. Deutschland braucht dringend exzellente Raumfahrt-Expertinnen und –Experten von Morgen.“ 

Europa-Park und ESA arbeiten eng zusammen
Ein Auszug aus dem Memorandum of Understanding unterstreicht den gemeinsamen Anspruch beider Partner: „Mit dieser Erklärung beabsichtigen der Europa-Park und die European Space Agency (ESA), ihre Zusammenarbeit im Bereich Bildung, Wissenskommunikation und Erlebnisgestaltung zu stärken. Ziel ist es, die Faszination der Raumfahrt zu vermitteln, Bildung und Unterhaltung zu verbinden und Besucherinnen und Besuchern jeden Alters ein inspirierendes und einzigartiges Erlebnis mit Mehrwert zu bieten. Gemeinsam wollen wir damit auch die europäische Idee stärken.“ 

Bereits in der Vergangenheit gab es erfolgreiche Berührungspunkte zwischen dem Europa-Park und der ESA, unter anderem im Rahmen der Science Days sowie bei den ESA Open Days. Die neue Vereinbarung bildet nun den Rahmen, um die Verbindung zwischen europäischer Spitzenforschung und emotionalem Erlebnis weiter zu stärken. Es geht um ein gemeinsames Bekenntnis zu Europa, zur Begeisterung für Wissenschaft und Technologie sowie zur Förderung von Neugier und Entdeckergeist. 

Über den Europa-Park
Das Europa-Park Erlebnis-Resort, bestehend aus Deutschlands größtem Freizeitpark, der Wasserwelt Rulantica, sechs parkeigenen 4-Sterne (Superior) Hotels, der Silver Lake City und Eatrenalin, ist ein beliebtes Kurzurlaubsziel für Gäste aus aller Welt. Mit mehr als sieben Millionen Besuchern ist der Europa-Park der mit Abstand größte Freizeitpark in Deutschland und der meistbesuchte saisonale Freizeitpark weltweit. Über 100 Attraktionen und Shows laden die Besucher ein, die 18 europäischen Themenbereiche zu entdecken. Gleich nebenan können die Gäste das ganze Jahr über Rutschen, Action und Entspannung in der nordisch geprägten Wasserwelt Rulantica genießen. 

Über die Europäische Weltraumorganisation
Die ESA ist Europas Tor zum Weltraum. Die ESA ist eine zwischenstaatliche Organisation, die 1975 gegründet wurde, mit dem Auftrag, die Entwicklung der europäischen Weltraumkapazitäten zu gestalten und sicherzustellen, dass Investitionen in die Raumfahrt den Bürgern Europas und der Welt zugutekommen. Die ESA hat 23 Mitgliedstaaten: Österreich, Belgien, die Tschechische Republik, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Ungarn, Irland, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal, Rumänien, Slowenien, Spanien, Schweden, die Schweiz und das Vereinigte Königreich. Zypern, Lettland, Litauen und die Slowakei sind assoziierte Mitglieder. Die ESA hat eine formelle Zusammenarbeit mit drei EU-Mitgliedstaaten aufgebaut. Kanada beteiligt sich im Rahmen eines Kooperationsabkommens an einigen ESA-Programmen. Durch die Bündelung der finanziellen und intellektuellen Ressourcen ihrer Mitglieder kann die ESA Programme und Aktivitäten durchführen, die weit über die Möglichkeiten eines einzelnen europäischen Landes hinausgehen. Sie arbeitet insbesondere mit der EU an der Umsetzung der Programme Galileo und Copernicus sowie mit Eumetsat an der Entwicklung meteorologischer Missionen. Erfahren Sie mehr über die ESA unter www.esa.int / www.esa.de

Europa-Park Inhaber Dr. Roland Mack und Dr. Rolf Densing, ESA-Direktor für Missionsbetrieb und Leiter des Europäischen Raumfahrtkontrollzentrum ESOC in Darmstadt, unterzeichnen das Memorandum of Understanding
Dorothee Bär mit Europa-Park Inhaber Roland Mack. Die Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt stellte die einzigartige Kombination zweier starker Partner in den Mittelpunkt
Bundestagsabgeordneter Yannick Bury und Bundesministerin Dorothee Bär ließen sich auch eine Fahrt im Multi Launch Coaster Voltron Nevera powered by Rimac nicht nehmen
Anstelle der Euro-Mir entsteht bis 2028 ein Weltraum-Themenbereich mit neuer Achterbahn, in dem unter anderem auch die ESA eine Rolle spielen wird
Die Zusammenarbeit, bislang unter anderem schon bei den Science Days, soll künftig auch unter anderem in Bildungsangeboten, Events und weiteren Erlebnisformaten sichtbar werden

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