Fachkräftegewinnung im Fokus: Besuch von Yannick Bury und Vanessa Ahuja im Europa-Park Erlebnis-Resort
Die Work-and-Stay-Agentur (WSA) wurde als zentrales Projekt der Bundesregierung ins Leben gerufen, um Anerkennungsverfahren ausländischer Arbeitskräfte zu erleichtern und zu zentralisieren. Im Zuge des Aufbaus der WSA kamen auch Yannick Bury, Mitglied des Deutschen Bundestages, und Vanessa Ahuja, Vorständin Leistungen und Internationales der Bundesagentur für Arbeit, zu einem Austausch in das Europa-Park Erlebnis-Resort. Im Gespräch mit Europa-Park Inhaber Jürgen Mack und Frederik Mack, Direktor Human Resources & Organisation, standen die Gewinnung von Fach- und Arbeitskräften sowie die damit verbundenen Maßnahmen im Bereich des internationalen Recruitings und Onboardings im Mittelpunkt.
Das Europa-Park Erlebnis-Resort beschäftigt rund 5.500 Mitarbeitende aus 100 Nationen und hat in den vergangenen Jahren ein umfassendes System aus internationalen Recruiting-Strukturen und gezieltem Onboarding aufgebaut. Bury und Ahuja erhielten Einblicke in drei zentrale Aspekte: Das Welcome Center 75 begleitet neue Mitarbeitende vom ersten Tag an mit persönlicher Betreuung in elf Sprachen. Das „Mitarbeiterhaus Wohnen 60+“ steht exemplarisch für das Engagement des Familienunternehmens, internationalen Fachkräften neben dem Arbeitsplatz auch eine Unterkunft zu bieten und ihnen gleichzeitig das Ankommen in Deutschland zu erleichtern. Die MACK Akademie ergänzt das Konzept als internes Weiterbildungszentrum.
Ziel des Besuchs war es, die Maßnahmen des Resorts kennenzulernen und zu erörtern, welche Erfahrungen im Rahmen der Work-and-Stay-Agentur auch auf kleinere Unternehmen übertragen werden könnten. Yannick Bury: „Der Europa-Park zeigt mit seinem Welcome Center eindrucksvoll, wie Integration von Arbeitskräften in der Praxis gelingt. Genau solche Erfahrungen müssen jetzt in den Aufbau der Work-and-Stay-Agentur einfließen, damit wir nicht am grünen Tisch planen, sondern das umsetzen, was Betriebe wirklich brauchen.“
