Europa-Park | Allgemeine Texte

KIT-Erstsemester mit Studienstart im Europa-Park

29. Oktober 2026

Rund 400 Erstsemester der Fakultät für Maschinenbau des KIT (Karlsruher Institut für Technologie) erlebten in dieser Woche im Europa-Park einen ganz besonderen Start in ihre Studienzeit. Bereits zum 14. Mal verbrachten die angehenden Ingenieure auf Einladung von Inhaber Dr.-Ing. h.c. Roland Mack den ersten Tag ihres neuen Lebensabschnitts in Deutschlands größtem Freizeitpark. Die zahlreichen Attraktionen vereinen Ingenieurskunst und Erfindergeist in besonderem Maße – eine großartige Inspiration für die frisch gebackenen Studierenden. Das KIT, MACK Rides und der Europa-Park pflegen seit Jahren eine enge Beziehung, mit dem gemeinsamen Ziel, junge Talente und engagierte Nachwuchsingenieure zu fördern.

Europa-Park-Inhaber Roland Mack: „Seit vielen Jahren heißen wir die Erstsemester des KIT im Europa-Park willkommen. Diese Tradition verbindet die vielfältigen Erlebnisse im Park mit der Möglichkeit, schon zu Beginn des Studiums zu entdecken, wie Forschung und Lehre in der Praxis Anwendung finden. Unsere Wirtschaft braucht qualifizierte Ingenieurinnen und Ingenieure im Maschinenbau. Deshalb liegt mir die langjährige und enge Zusammenarbeit mit dem KIT besonders am Herzen. Wenn wir damit bei noch mehr jungen Menschen, insbesondere Frauen, die Begeisterung für den Maschinenbau wecken, haben wir viel erreicht.“

Professor Christoph Stiller, Dekan der KIT-Fakultät für Maschinenbau: „Bildung und Erlebnis müssen keine Gegensätze sein – sie können perfekt zusammenpassen! Deshalb freue ich mich sehr, dass auch in diesem Jahr unsere Erstsemesterbegrüßung im Europa-Park stattfindet. An diesem besonderen Ort können unsere angehenden Ingenieurinnen und Ingenieure spielerisch in Teams ihren neuen Lebensabschnitt mit dem Auftakt ins Studium starten. Mein besonderer Dank gilt unserem Alumnus und Ehrendoktor Dr. Roland Mack und seinem langjährigen Engagement für unsere KIT-Fakultät Maschinenbau. Der Event im Europa-Park vermittelt unseren Erstsemestern vor allem eines: Lernen soll Spaß machen.“

Nach interessanten Reden und spektakulären Showeinlagen der Europa-Park Künstler stellten die Nachwuchsingenieure ihr Können direkt unter Beweis. Die Herausforderung bestand darin, einen möglichst hohen, freistehenden Turm, den sogenannten „Euro-Tower“, zu konstruieren. Diese spielerische Aufgabe setzte Kreativität wie auch technisches Verständnis voraus, denn als Baumaterialien dienten lediglich Spaghetti und Marshmallows. Im Anschluss ging es für die angehenden Akademiker auf Entdeckungstour in Deutschlands größten Freizeitpark. Das Siegerteam der Turm-Challenge konnte sich außerdem über eine exklusive Backstage-Führung freuen, bei der sie spannende Einblicke in die technischen Abläufe hinter den Kulissen des Europa-Park erhielten.

Besondere Verbindung zum KIT
Zwischen Roland Mack und dem KIT besteht eine besondere Verbindung: Von 1969 bis 1974 studierte der Mitgründer des Europa-Park selbst an der Technischen Universität Karlsruhe – dem heutigen KIT. Das Studium schloss er als Diplom-Ingenieur der Fachrichtung Allgemeiner Maschinenbau ab und war von 2003 bis 2009 Mitglied des Universitätsrats. Seit 2012 fördert er besonders talentierte Bachelor-Studierende mit dem „Roland-Mack-Maschinenbau-Stipendium“. 2013 erhielt der Familienunternehmer von seiner „Alma Mater“ die Ehrendoktorwürde als Auszeichnung seiner Arbeit für das Ingenieurwesen. Auch Jürgen Mack, Inhaber des Europa-Park und Bruder von Roland Mack, studierte an der Universität Karlsruhe von 1978 bis 1986. Er schloss das Studium als Diplomingenieur der Fachrichtung Wirtschaftsingenieurwesen ab.
 

Die KIT-Erstsemester der Fakultät für Maschinenbau beim Studienstart im Europa-Park
Beim Turmbauwettbewerb stellten die Nachwuchsingenieure ihr Können direkt unter Beweis

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